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Inkunabeln


Die Inkunabeln (Frühdrucke bis zum 31.12.1500) im Besitz des Priesterseminars sind in einem gedruckten Katalog beschrieben, den der frühere Bibliotheksdirektor Dr. Franz Rudolf Reichert (1930–1988) erarbeitet hat, aber wegen seines frühen Todes nicht mehr zum Druck bringen konnte. Das Verzeichnis wurde von dessen Nachfolger Dr. Michael Embach und dem Bibliothekar des Deutschen Liturgischen Instituts Pater Dr. Lucas Brinkhoff OFM (1919–2003) überarbeitet und herausgegeben:

Franz Rudolf Reichert †, Incunabula der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars Trier, hrsg. von Michael Embach und Lucas Brinkhoff OFM, Wiesbaden: Harrassowitz 1991

Einen Nachtrag mit den inzwischen verfügbaren Nummern der wichtigsten Inkunabel-Bibliographien (GW, GW-M, ISTC, BSB) und neuen Erkenntnissen zu den Einbänden und Vorbesitzern hat Prof. Dr. Reiner Nolden herausgebracht:

Reiner Nolden: Nachlese zum Inkunabelkatalog der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars, in: Kurtrierisches Jahrbuch 49 (2009), S. 193–228

Beide Publikationen stehen – mit freundlicher Zustimmung der Rechteinhaber – hier auf der Website als Volltexte zur Verfügung und können konsultiert und nach beliebigen Stichwörtern durchsucht werden.

Danach erworbene oder aufgefundene Inkunabeln sind in einem provisorischen Verzeichnis zu finden, das laufend aktualisiert wird:

Neuerwerbungen seit 1991

Benutzungsanfragen können schriftlich, telefonisch oder per E-Mail (unter: information@bps-trier.de) an die Bibliothek gerichtet werden.